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                                                                        Visuelle Deep Sky Beobachtung:

                             der sternförmige Planetarische Nebel- gesucht per Starhopping

                                                     von Astrohold

 

Bevor man sich an der Beobachtung eines zumeist solch schwierigen Objektes versucht gilt es einiges zu beachten. Angefangen mit der Ausrüstung (Teleskop, Zubehör usw.), dem Handwerkszeug der Hobbysterngucker. 

Folgende Ausrüstung steht für mich daher auf dem Plan:

 

 

1.   1.   Das Teleskop. Es sollte vor allem viel Licht sammeln, und des weiteren zum Aufsuchen große Gesichtsfelder am Himmel ermöglichen. Ideal kombiniert diese zumeist ein Spiegelteleskop mit wenig Brennweite. Große Spiegel fangen nämlich viel Sternenlicht, besonders das schwache von planetarischen Nebeln. Große Linsen zwar auch. Allerdings sind diese in der Regel um einiges teurer. Große Gesichtsfelder zum leichten Aufsuchen eines Himmelsobjektes erzielt man wenn man Teleskope mit wenig Brennweite in Kombination mit Okularen mit viel Brennweite benützt. In meinem Fall wähle ich ein Spiegelteleskop nach Newton Bauart. Es hat mit 250 mm Spiegeldurchmesser hohe Lichtsammelkraft und ermöglicht mit 1200 mm Brennweite schwache Vergrößerungen und somit große Gesichtsfelder. Im Übrigen kann man mit guten Okularen auch hier hohe Vergrößerungen erreichen, ohne an Bildqualität zu verlieren.

2.   2.    Die Montierung. Natürlich muss das Fernrohr stabil montiert sein. Wichtig ist es, das ein eingestelltes Objekt im Okulargesichtsfeld bleibt, während man sich abwendet um im Himmelsatlas zu suchen. Zudem sollte sie ruckelfrei laufen, um den Such- und Beobachtungskomfort zu erhöhen. Ob man nun eine azimutale oder eine parallaktische (Erddrehung ausgleichende Montierung) nimmt ist jedem selbst überlassen. In meinem Fall nehme ich die azimutale Dobson- Montierung. Sie ist einfach gebaut, kostengünstig, trägt aber viel Gewicht. Allerdings ist eine Motornachführung nicht, oder nur mit Dobdriver möglich. Das heißt das ich mich bei der Suche und Objektbeobachtung nicht zu lange vom Okular abwenden sollte, um das Objekt nicht zu verlieren. Denn gerade bei den hohen Vergrößerungen macht sich die Erddrehung stark bemerkbar. Aber wie gesagt, ich komme so ganz gut zurecht.

3.  3.    Okulare. Diese Vergrößerungslinsen erzeugen erst in Verbindung mit dem Teleskop ein scharfes Bild. Es gibt verschiedene Anbieter mit Okularen verschiedener Brennweite und Bauart. In unserem Fall nehme ich Okulare mit Brennweiten von 5mm, 14 mm und 31 mm. Das gibt am Teleskop Vergrößerungen (folgend mit „V“ abgekürzt) von 240 x, 86 x und 39 x. Somit haben wir ein Übersichtsokular mit wenig V, ein Herantastokular normaler V, und ein Nebelbeobachtungsokular für hohe V. Zudem nütze ich Okulare die in sich schon ein großes Eigengesichtsfeld aufweisen. Somit hat man noch mehr tatsächliches Feld vom Himmel und dazu noch einen schönen Beobachtungseindruck.

4.  4.    Aufsuchkarte. In den Himmelsatlanten sind die genauen Positionen der Objekte im Bezug zu den Sternen verzeichnet. Gute Himmelsatlanten zeigen schwache Sterne (hoher Grenzgöße) an. Ebenso sind zahlreiche Himmelsobjekte verzeichnet, wie z.B. hundertfach einer unser kleinen sternförmigen Planetarischen Nebel. Dazu Informationen zu den Objekten wie z.B. deren Koordinaten, Helligkeiten, Entfernungen usw. - In unserem speziellen Fall nehme ich eine drehbare Sternkarte um mich grob am Himmel zu orientieren. Für die Detailsuche nütze ich den „Uronometria“, ein Werk in 3 Bänden (Band Nordhimmel, Band Südhimmel, „Band Field Guide“ Info`s über das gesuchte Objekt). Des weiteren nütze ich ein Zusatzwerk um eine genaue Beschreibung über das zu suchende Objekt zu bekommen, z.B. den „Night Guide Observers Guide“. Natürlich sind auch moderne PC- Programme wie z.B. „Guide“ in der Lage Aufsuchkarten darzustellen.

5.  5.    Rotlichtlampe. Diese brauchen wir um im Dunkeln unsere Karte lesen zu können, oder ggf. für Zubehörwechsel am Teleskop. Rotlicht deshalb, weil die Dunkelanpassung der Augen damit am wenigsten beeinträchtigt wird. Gut ist es, wenn diese Lampe dann noch dimmbar ist und einen gleichmäßigen Lichtkegel verursacht.

6.   6.   Nebelfilter. Diese Filter werden später in das Okular eingeschraubt. Sie blocken störendes durch den Menschen erzeugtes Licht ab, und lassen nur in einem schmalen Bereiche die Wellenlängen des Lichtes der Nebel durch. Der Nebel ist also besser sichtbar, Strukturen in ihm werden besser erkannt. Allerdings ist nicht jedes Filter für jeden Nebel optimal. Für die meisten Planetarischen Nebel empfiehlt sich der OIII Filter. Er lässt insb. Zweifach ionisierte Sauerstoffemissionen durch. Genau die Materie, die wir in vielen Planetarischen Nebeln finden.

7.  7.    Notizblock. Um später die Details einer Beobachtung besser nachverfolgen zu können sollte der Beobachter schon während der Beobachtung eine Kurze Objektkatalogisierung vornehmen. In dem „Beobachtungsheft“ sollten allgemeine Daten zum Beobachtungsobjekt verzeichnet werden, z.B. Name (z.B. Galaxie M 31), Typ (z.B. Spiralgalaxie), Entfernung (z.B. 2 Lichtjahre), Helligkeit (z.B. 4 mag), Koordinaten usw. Dann sollten die lokalen Bedingungen bei der Beobachtung aufgeführt sein, z.B. visuelle Grenzgröße, Durchsicht, Seeing, verwendetes Teleskop, Zubehör, Datum, Uhrzeit. Zuletzt sollte dann das Gesehene dokumentiert werden. Z.B. „ich sehe ein schwaches, diffuses Objekt mit leicht länglicher Ausdehnung nahe einem größeren Stern“. Zu guter Letzt könnte das Ganze durch eine Zeichnung ergänzt werden.

8.  8.    Schokolade/Möhren: Um die Konzentrationsfähigkeit zu verstärken essen viele Hobbysterngucker gerne Schokolade. Generell empfiehlt es sich öfters Möhren zu sich zu nehmen. Das darin enthaltene Vitamin A ist besonders geeignet zur Stärkung der Sehkraft. Beachtet werden sollte das sich das Vitamin nur in Verbindung mit Fetten vom Körper aufgenommen werden kann.

9.  9.    Binokularansatz. Hiermit können wir zweiäugig am Teleskop beobachten. Der Trick ist ganz einfach. Ein Strahlenteiler teilt das Licht im Okularbereich in zwei Bündel, sodaß ein zweiäugiges Sehen mit dem dazugehörigen Stereoeffekt erreicht wird. Allerdings empfiehlt sich hier bei der Deep Sky Beobachtung nur ein lichtstarkes Bino in Verbindung mit einem lichtstarken Teleskop. 

1  10.   Astrostuhl. Bequemlichkeit ist alles. Ein höhenverstellbarer Astrostuhl erlaubt in jeder Position einen bequemen Sitz und somit ermüdungsfreies, lang andauerndes Beobachten.

 

 

Vorbereitung:

Heraussuchen des Objektes in einem astronomischen Katalog. Hier sind die Himmelsobjekte genau nach Himmelskoordinaten verzeichnet. Ergänzt werden gute Kataloge durch grobe Aufsuchkarten und Objekttabellen mit Objektbeschreibungen. Gute PC- Programme lassen ebenso eine gute Orientierung am Himmel zu. Hier empfiehlt es sich schon am Tage einige Objekte herauszusuchen und auszudrucken. Bei Ausdrucken kann dann die Position des Objektes, ggf. auch der Suchweg markiert werden. Ansonsten gilt es sich die Position des Objektes zu merken.

 

Aufsuchen

Beim Aufsuchen des Objektes mit dem Teleskop empfiehlt es sich, ein Okular mit wenig Vergrößerung zu verwenden. Wenig Vergrößerung heißt gleich großes Gesichtsfeld am Himmel. Es erlaubt also mehr Übersicht.

 

Danach sollte ein mit bloßem Auge oder im Sucherfernrohr sichtbarer Stern, welcher nahe dem gesuchten Objekt befindlich, und gleichsam in der Karte verzeichnet ist, eingestellt werden. In Folge schaut man auf die Lage des jeweiligen Sternbildes, indem man sucht, und dreht die Sternkarte genau so um 180 Grad, dass sie gewissermaßen auf dem Kopf steht. Dies ist beim Newton Spiegelteleskop auf jeden Fall nötig, da dass Bild bekanntlich auf dem Kopf zu stehen scheint. Ausnahme liegt im Einsatz von Teleskopen, wo ein Zenitspiegel oder eine Umkehrlinse angewendet wird. Hier ist genau zu prüfen ob, und wenn ja, wie viel die Sternkarte gedreht werden muss. Vorsicht ist auch deshalb geboten, da z.B. beim Linsenteleskop oder Cassegrain- Spiegelteleskop das Bild neben mögl. Umgedrehtheit auch noch spiegelverkehrt ist. Es ist hier vor allem eine  Frage der Übung sich damit zurechtzufinden.

Um die Dunkeladaption des Auges in Gang zu setzen, und weitestgehend zu halten, nimmt man möglichst dimmbares, rotes Licht zur Betrachtung der Aufsuchkarte. Rotes Licht beeinträchtigt die Dunkelanpassung am Wenigsten. Und mit fortschreitender Anpassung kann dann auch die Intensität des Lichtes herunter gefahren werden.  

Zurück zu unserem hellen Umgebungsstern- zuerst sollten wir sicher gehen, dass es wirklich der Stern ist, den wir auch in der Karte zu sehen glauben. Daher checkt man die Position der in der Nähe befindlichen Sterne. Sollten diese in Größe, Abstand, Lage, Form untereinander (Dreiecke, Rauten etc.) identisch mit denen der Karte sein, weiß man um die korrekte Suchausgangsposition.

Nun schauen wir auf der Karte, wohin wir das Teleskop ziehen / drücken müssen, um in die Region des gesuchten Planetarischen Nebels zu kommen. Es hilft ungemein, wenn man sich Sternketten, Dreiecke, Vierecke usw. vor dem geistigen Auge selbst zusammenstellt. Umso mehr man Figuren assoziiert, bzw. zur Abstraktion in der Lage ist, desto schneller ist die unmittelbare Region um das Objekt gefunden. Mit der Zeit steigt in der Regel diese Fähigkeit, und somit auch der Sucherfolg. Auf Dauer findet man den Nebel dann auch ohne Sternenkarte!

Glaubt man sich dann in der unmittelbaren Region des Nebels, so muss man bedenken, dass er bei einer geringen Ausdehnung von unter einer Bogenminute schnell für einen Stern gehalten wird, da er scheinbar punkförmig ist. Es empfiehlt sich also nach einem normal oder leicht grünlich leuchtendem, leicht flächigen „Stern“ zu suchen. Glaubt man ihn gefunden zu haben, kann Stück für Stück höher vergrößert werden. Dies gilt auch dann, wenn man ihn trotz aller Bemühungen nicht einmal vermuten kann. Beim Hochvergrößern bleiben kleinere Sterne bei einer scharfen Optik punktförmig. (Größere theoretisch auch- nur erscheinen diese schon mal etwas flächig > beugungsbedingt) Der kleine grüne PN wird aber langsam scheibenförmig und entpuppt sich somit als nichtstellares Objekt, nämlich als Nebel.

Als sinnvoll erachte ich persönlich den Einsatz eines Zoomokulars, da hier schnell hochvergrößert werden kann. Beim Okularwechsel nämlich wandern die Sterne sonst bei einem nicht elektrisch nachgeführten Teleskop schnell aus dem Okular. Bei einer Galaxie nicht so schlimm, kann dies hingegen bei einem nicht eindeutig zu identifizierenden Objekt wie einem PN schon ärgerlich und verwirrend sein. Aber natürlich reichen auch normale Okulare. Nicht jeder hat ein Zoomokular guter Qualität. Denn wenn, dann sollte es schon gut sein!

Warum nun selber aufsuchen?

Es gibt ja mittlerweile so tolle computergesteuerte Teleskope, die oftmals sogar mit einem sog. GoTo- System von selber bis zum Objekt gefahren werden. Man braucht dann also nur noch ins Okular blicken, und hat das Objekt gleich drin… Naja, warum das nicht so toll ist, das kann man nicht so gut beschreiben. Es hat etwas mit jahrelanger Erfahrung zu tun. Wenn ich es zu erklären versuchen soll, dann so:

Zuerst einmal ist für mich das Aufsuchen des Objektes ein wichtiger Teil der gesamten Beobachtung. Nach teils komplizierter Suche fühlt man sich wie ein Entdecker wenn man das Objekt gefunden hat. Es ist einfach viel reizvoller ein Objekt selbst aufzusuchen, und dann zum Lohn beobachten zu können. Ein anderer, aber weitaus effektiverer Grund ist der, dass man sich durch das Aufsuchen der Objekte viel mehr mit den Sternkonstellationen und der Position der Objekte auseinandersetzt. Sprich man lernt sich viel besser am Himmel zurechtzufinden. Ok- aber brauch ich doch mit GoTo nicht, mag jetzt der Computerfreak sagen. Braucht man doch, sage ich. Denn Sehen ist in erster Linie eine Kombination aus Leistung der Stäbchen im Auge sowie des Gehirns. Alles, Beobachten, aber auch Aufsuchen hängt mit dem Abstraktionsvermögen des Gehirns, und der zu steigernden Empfindlichkeit der Stäbchen im Auge zusammen. Außerdem lernt man durch das Suchen die Flächengröße eines Objektes besser einzuschätzen. Bei Objekten an der Wahrnehmungsgrenze hilft nur noch „indirektes Sehen“ (Erklärung später). Durch das Aufsuchen kann man nun sehr genau einschätzen wo genau das Objekt ist. Beim GoTo.- System schaut man oftmals in ein vermeintlich „leeres Feld“, ohne das Objekt je zu sehen. – aber wie gesagt, die hohe Kunst des Selbersuchens ist mit Worten und Nachdenken nicht einfach nachzuvollziehen. Erst der direkte Vergleich zwischen Beobachtern, welche sich ihr Objekt suchen lassen, und den Selbstsuchen macht deutlich, dass letztere bei der Objektefindung sowie Detailerkennung weitaus überlegen sind. Wichtig ist dies deshalb, da man ja aus seinem Teleskop möglichst viel effektiven Nutzen ziehen möchte. Also möglichst viel erkennen, auch ohne einen „Riesenspiegel“ mit sich schleppen zu müssen.

 

Beobachten

Bei der Beobachtung des Planetarischen Nebels ist es zumeist der Einsatz eines Nebelfilters anzuraten. Gerade in Stadtnähe, aber auch außerhalb, blockiert er größtenteils das störende irdische Licht, und lässt nur die schmalen Linien der Wasserstoff- und Sauerstoffnebel hindurch. Der Nebel wirkt dadurch dann teils oder komplett heller und kontrastreicher (je nach Bestandteilen). Es wird in Ansätzen ein Effekt erzielt, als ob man aus dem Weltall hinaus beobachtet. Bei den meisten planetarischen Nebeln ist wegen des hohen Anteils von zweifach ionisiertem Sauerstoff das OIII-Filter am geeignetsten. Manchmal sind auch andere Filter geeignet, wie z.B. das UHC bei kleineren Teleskopöffnungen, oder auch der H-beta-, IR-, sogar das Swanband-Kometenfilter. Weniger halte ich vom Deep-Sky-Filter wegen seines zu weiten spektralen Durchlasses oder von Kontrastboostern jeglicher Art (anderes Spektrum).

Indirektes Sehen: Das sog. „indirekte Sehen“ heißt nichts anderes, als dass man nicht direkt auf das zu beobachtende Objekt blickt, sondern ein wenig daran vorbei ins Dunkle des Weltalls. So ein bisschen träumerisch, sich auf nichts Spezielles konzentrierend. Dadurch werden im Auge besonders die für das Lichtempfinden zuständigen Stäbchen angesprochen. Resultat: lichtschwache Objekte an der Wahrnehmungsgrenze erscheinen heller, oder werden erst so sichtbar. Für die meisten kleinen grünen PN`s ist dies aber nicht notwendig. Die Gefahr einen solchen für einen Stern zu halten ist meist größer, als den Nebel überhaupt nicht zu sehen.

Worauf ist beim kleinen sternförmigen planetarischen Nebel zu achten?

Struktur: gibt es hellere oder dunklere Gebiete im Nebel? Wenn ja, wie verlaufen diese? Nimmt die Helligkeit gleichmäßig zu oder ab? (auch zonenbezogen, z.B. Randgebiet) Gibt es evtl. sogar ein sichtbares zentrales Loch?   

Zentralstern: Ist ein Zentralstern bzw. Weißer Zwerg erkennbar? Indirekt erkennbar? Freistehend erkennbar? Wie hell ist der Zentralstern? Ist der Zentralstern genau mittig (Position)?

Äußere Form: Ist der Nebel rund, ellyptisch, eierförmig, tropfenförmig, bipolar; scharfer bzw. diffuser Rand? Verhältnis Höhe/Breite, geschätzter Durchmesser in Bogensekunden?

Farbe: kann man Farbe erkennen (meist ein Hellgrün)? Wie intensiv ist die Farbe? Inwiefern wird die Farbe durch den Nebelfilter verfälscht?

 

Bei all jenen Beobachtungen ist auf die Vergrößerung zu achten > aufschreiben > möglichst verschiedene Vergrößerungen ausprobieren, und festhalten, bei welcher Verg. welches Detail am besten sichtbar ist! Auch darauf achten, welche Details in welchem Filter besser, schlechter, oder gleich bleibend sind!

Generell wichtig bei einer Beobachtung ist: Langes und entspanntes Beobachten. Nur so kommen nach und nach noch kleinere feine Details zum Vorschein, die man beim 1. mal schnell übersieht! Günstig ist auch ein Mitbeobachter. Vermutete Details können dann gegenseitig überprüft und bestätigt werden.

 

Zeichnen / Aufzeichnen:

Zum Schluss empfiehlt es sich noch das Objekt zu zeichnen. Viele Details gehen nämlich schnell aus der Erinnerung verloren, ohne dass dies einem bewusst wird. Und bei der 2. Beobachtung denkt man sich: nanu, das hätte ich doch beim letzten Mal schon sehen müssen…

Beim Zeichnen ist es sinnvoll mit Zeichenbrett und feinem Bleistift zu arbeiten, und am nächsten Tag mit weißer Spezialkreide (erhältlich im Bastelfachgeschäft) das Ganze auf schwarzen Karton zu übertragen.

Außerdem ist es ein Muss, sich ein Beobachtungsbuch anzueignen, wo all das, was ich unter dem Punkt „Beobachtung“ geschrieben habe, aufgezeichnet wird.

 

So, und nun wünsche ich viel Spaß und erfolgreiches Beobachten der faszinierenden kleinen, sternförmigen Planetarischen Nebel!

 

 

  

 

 



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